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"Cloud Computing im Fokus - Systemhäuser sind noch skeptisch"


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Green IT – der Weg in eine saubere Zukunft?

Ökologische Aspekte rücken auch im ITK-Bereich immer weiter in den Blickpunkt des Endkunden. So stehen die Themen Energieverbrauch und umweltfreundliche Produktion vor allem bei Neuanschaffungen im Vordergrund. Hier geht es also nicht um puren Idealismus, sondern um handfeste betriebswirtschaftliche Interessen. Ein Nebeneffekt der steigenden Energiepreise: Sie avancieren zum Verkaufsargument für Green IT.

Die Researches des Channel-Dienstleisters COMPRiS belegen es: Das Thema Green IT ist zwar in aller Munde, doch das große Geschäft machen damit nur wenige.

Entsprechende Produkte finden sich lediglich im Portfolio von 5,3% der 132 befragten Systemhäuser und ITK-Reseller – und das trotz des großen Marktpotenzials der Green IT.

Der Fokus der bereits in Sachen Green IT aktiven Unternehmen liegt nur in 14,3% der Fälle auf umweltfreundlichen Technologien. Der Rest verkauft noch immer hauptsächlich konventionelle Produkte.

 

Grüne IT-Produkte werden sich grundsätzlich am Markt durchsetzen, ist sich mit fast sechzig Prozent die Mehrheit der Interviewten sicher. Die Zweifler sind deutlich in der Unterzahl, sie machen lediglich 14,3% der Befragten aus.

Wie bei neuen Technologien oft der Fall, hält sich der Channel auch hier erst einmal zurück. Zwar geben 22% der Interviewpartner an, Green IT-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen zu wollen, doch fast vierzig Prozent lehnen dies ab. Mit 39,4% nahezu gleich groß ist die Gruppe derer, die noch keinen Beschluss fassen konnten.

 

Sabrina Simon, bei COMPRiS für diesen Research verantwortlich, verweist in diesem Zusammenhang auf das große Marktpotenzial der Green IT. Allerdings muss dem Endkunden zuallererst sein Nutzen aus einer derartigen Investition verdeutlicht werden. Hier sind die Hersteller in der Pflicht. Nur wegen eines netten Logos oder eines grün angestrichenen Serverschrankes investiert niemand in Green IT. Dort zieht eher ein geringerer Stromverbrauch und andere monetär messbare Kriterien. Die Industrie muss dem Channel also greifbare Argumente liefern, mit denen er bei seinem Kunden punktet. Idealerweise finden sich Argumente pro Green IT nicht nur in der Presse, sondern auch in den Produktunterlagen der Hersteller.

COMPRIS ist europaweit für führende Hersteller und Distributoren der IT/TK Branche als Beratungs- und Serviceunternehmen tätig. Das Leistungsspektrum umfasst strategische und taktische Beratungsansätze, Marktzugangs- und Potenzial Analysen im Channel Management sowie Services im Bereich Channel Recruitment & Development. Mit der Eigenentwicklung COMPRIS PRM stellt COMPRIS Herstellern ein Tool zum automatisierten Sales Out Measurement zur Verfügung. COMPRIS verfügt über ein Team von 35 Mitarbeitern an zwei Standorten. Seit Oktober 2007 wird mit dem Magazin Channel Vision eine Management Lektüre für Channel Verantwortliche herausgegeben. Geschäftsführer des Unternehmens ist Gerald Holler.